Dreikönigskonzert 2005

 

Südkurier vom 08.01.2005


Musiker ernennen sechs neue Ehrenmitglieder
Unadinger "Harmonie" honoriert bei stimmungsvollem Dreikönigskonzert langjährige Treue zum Verein



Unadingen (os) Mit dem Dreikönigskonzert feierte der Unadinger Musikverein "Harmonie" einen gelungenen Start ins neue Jahr. Die vielen Gäste brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, unter ihnen auch Vertreter des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, allen voran deren Präsident Albert Reich.

Ein schöner Erfolg auch für Dirigent Thomas Happle, der unter dem Motto "Männer" mit seinen Musikern in etlichen Proben ein ansprechendes Programm vorbereitet hat. Durch das Programm führte Susanne Marx, die mit viel Geschick zu den einzelnen Stücken bekannte Persönlichkeiten charakterisierte und Hintergrundinformationen vermittelte. Der Musikverein nahm den würdigen Rahmen zum Anlass, verdiente Musikerinnen und Musiker für ihre Treue zur Blasmusik zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Dies war Konrad Marx, der seit vier Jahrzehnten musiziert und noch mit der Verbandsehrennadel ausgezeichnet wurde. Zudem hat er seit einigen Jahren auch den Vorsitz des Vereins inne. 25 Jahre wirken mit Hubert Ketterer, Ferdinand Ketterer, Franz Meßmer und Thomas Happle, letzterer fungiert zudem über zehn Jahre als Dirigent, 15 Jahre dabei sind Elisabeth Faller und Gabi Marx.

Auch Bürgermeister Frank Schmitt gratulierte den neuen Ehrenmitgliedern verbunden mit einem Dank für langjähriges Engagement.

Ehrensache war es für die Kapelle, den Jubilaren mit dem Marsch "Furchtlos und treu" zu gratulieren.

Als Erinnerung an Christoph Columbus war der stimmungsvolle Einstieg mit "Conquest of Paradise" gedacht, wobei die schwingenden Passagen beeindruckten.

Vom Prager Komponisten Julius Fucik stammt der Marsch "Einzug der Gladiatoren", den die Akteure schwungvoll präsentierten. Die ganze Aufmerksamkeit des Publikums erforderte die Ouvertüre zur Operette "Orpheus in der Unterwelt" von Jaques Offenbach, der unter den Operettenkomponisten eine hervorragende Stellung einnimmt.

Dem 1991 in den Gletschern entdeckten "Ötzi" war das Stück "Man in the Ice" gewidmet, das die Vielseitigkeit des Orchesters zeigte und das mit den Wechseln "piano zu forte" imponierte.

Gekonnt vorgetragen wurde bekannte Filmmusik aus "James Bond 007" arrangiert von Johan de Meij. Viel Beifall ernteten Claudio Sukale (Flügelhorn) und Philipp Schwörer (Tenorhorn), die mit der Solo-Polka "Zwei Schürzenjäger" ihr ganzes Können aufboten.

Den temperamentvollen Schlusspunkt setzte der Klangkörper mit dem bekannten Marsch von Carl Teike "Alte Kameraden". Mit "Die tollkühnen Männer mit ihren fliegenden Kisten" wurde getreu dem Motto die geforderte Zugabe gerne erfüllt. Bereichert wurde diese noch mit einer aufheiternden Eigenkomposition von Dirigent Happle "Männer hon nie Durst".


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